
Das Geschenk ihres Lebens
Emily ist verzweifelt, weil sie nicht schwanger wird. Nicole könnte Kinder bekommen, will aber keine. Eine Geschichte über Freundschaft, Grossherzigkeit und die Wunder der Reproduktionsmedizin.
Reportagen, Porträts und Essays über Menschen, ihre Lebenswelten und gesellschaftliche Entwicklungen.

Emily ist verzweifelt, weil sie nicht schwanger wird. Nicole könnte Kinder bekommen, will aber keine. Eine Geschichte über Freundschaft, Grossherzigkeit und die Wunder der Reproduktionsmedizin.

Eine pointierte sowie selbstironische Erkundung der Zürcher Bobos: ihrer Lebensentwürfe, kulturellen Vorlieben, Privilegien und Widersprüche. Ein Blick auf ein urbanes Milieu zwischen Idealismus, gutem Geschmack und gelebtem Pragmatismus.

Wie ich meine Wohnung Gästen aus aller Welt überließ, damit gutes Geld verdiente – aber schließlich Heimweh in der eigenen Stadt bekam.

Sie trinken nicht täglich, doch wenn sie feiern, verlieren sie die Kontrolle. Zwei Betroffene erzählen von exzessivem Alkoholkonsum, Blackouts und der Schwierigkeit, ein problematisches Trinkverhalten zu erkennen. Eine Annäherung an eine Form der Alkoholsucht, die häufig unterschätzt und gesellschaftlich verharmlost wird.

Heute wird furios fotografiert – und noch furioser wieder gelöscht. Für die Nachwelt aufbewahrt wird nur, was gefällt. Erinnerung an eine Zeit, in der Fotos noch zeigten, wie das Leben wirklich spielt: Nämlich nicht immer zum eigenen Vorteil.

Sie haben sich ein Kind gewünscht. Als es dann da ist, versetzt es die ganze Familie in den Ausnahmezustand. Ein Schreibaby kann seine Eltern in den Wahnsinn treiben.

Für Lehrer ist das Schulleben hart, einsam und voller Momente des Selbstzweifels. Dummerweise hat man es sich selbst ausgesucht. Darüber, was einen hält und vertreibt, berichtet eine Aussteigerin.

Ihre Karriere war ihr Leben, die junge Louise Dupont* bereiste die Welt, Erfolge reihten sich aneinander. Wer bin ich noch? Durch die MS komplett ausgebremst, muss sie sich dieser Frage stellen.
* Name geändert

Eine Hütte am Meer, ein gleissender Sonnenuntergang, Lebensfreude – eigentlich wäre Reisen etwas Wunderbares. Wäre da nicht das Kleingetier, das sich hier und da zu schaffen macht. Esther Grosjean über den Horror, der einem noch in der grössten Idylle einen Strich durch die Rechnung machen kann.
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